
Meine persönliche Erfahrung mit dem diesjährigen Jahresbegleiter.
Es reiht sich in mir gerade alles so wunderbar aneinander – begeistert mich auf eine stille Art und Weise, sodass ich ganz spontan entschlossen habe, hier meine persönliche Erfahrung mit meinem diesjährigen Jahresbegleiter zu erzählen. Nicht weil sie aussergewöhnlich wäre, oder weil es mir wichtig ist, so viel wie möglich über mein Angebot zu erzählen – nein, ich bin jetzt grad, schlichtweg und einmal mehr wieder sehr berührt darüber, wie die Seelenwelt und das gesamte himmlische Orchester die Fäden zusammenhalten und wie wir uns von ihnen geleitet und getragen fühlen können.
Anfang des Jahres, als ich mich auf meinen persönlichen Jahresbegleiter eingelassen habe, hatte ich zwar eine Vermutung, wie ich seine Botschaft verstehen könnte, doch ich hätte niemals gedacht, dass er mir erst elf Monate später, erkennen lässt, worum es wirklich geht. Was ich heute im Rückblick sagen kann, ist: Es war ein «besonderes» Jahr. Doch fangen wir vorne an:
Bereits seit einiger Zeit, nehme ich mir jeweils Anfang des neuen Jahres Zeit, setze mich im Seelenraum, meditiere und richte mich dabei bewusst auf das neue Jahr aus. Dabei werde ich still und lausche auf den Impuls meiner Seele für das kommende Jahr. Dieses zeigt sich meistens als einfaches Bild, manchmal begleitet von einem Wort oder einem Satz. Nicht selten, bin ich überrascht, was die Seele mir zeigt. Es gibt Momente, in denen ich glaube, sofort zu verstehen, andere Male wiederum staune ich und kann zunächst nicht ganz einordnen, worum es dabei geht. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass sich mir die wirkliche Tiefe eines solchen Seelenimpulses erst im Verlauf des Jahres vollumfänglich zeigen wird. So wie dieses Jahr.
Diesen Seelenimpuls, meinen Jahresbegleiter, notiere ich jeweils in meiner Agenda.
Für dieses Jahr war der Impuls nichts weniger als ein:
«Leeres, weisses Blatt Papier.»
Ich habe das Bild lange betrachtet und hatte dabei tausend Gedanken. Irgendwann räusperte sich da ein erstes «Gefühl». Mir wurde bewusst, wie viel Aufwand und Energie es gekostet haben muss, damit sich mir das Blatt heute in dieser nüchternen Leere zeigen kann! Sortieren, entscheiden, loslassen usw. – alles Themen, welche ich aus der Vergangenheit nur allzu gut kenne. Nur war ich mir nicht sicher, ob das wirklich etwas mit der Botschaft des Jahresbegleiters zu tun hat.
Schnell gesellte sich dann der Intellekt dazu und ich fragte mich:
Ist das Blatt leer, damit ich es wieder neu füllen kann?
Oder…
Ist es leer, damit es leer bleibt – und ich ohne Planung abwarten kann, was da wohl kommen will?
Oder… (ganz pragmatisch)
Ist es leer, weil es in diesem Jahr nichts zu tun und zu sagen gibt?
Ohne dass ich viel an das «leere Blatt» gedacht hätte, nahm das Jahr seinen Lauf. Ab und zu mehr durch Zufall, kam es mir wieder in den Sinn, oder dann eben (wie im nächsten Blogbeitrag erwähnt) bewusst zu jeder Jahreszeit. Doch ansonsten war ich mittendrin im Leben, hatte viele Ideen, es kamen Anfragen für interessante Projekte, ich hatte persönliche Ziele, usw. … doch gefühlt, stockte es überall.
Im Zusammenhang mit dem Schreiben zeigte sich das leere Blatt Papier besonders hartnäckig. Jene, die mich kennen, wissen, dass ich sehr gerne schreibe. Vor ungefähr drei Jahren habe ich angefangen, verschiedene Geschichten aus Sicht der Seele, zu schreiben. Ich liebe es, auch in Blogbeiträgen verschiedene Themen aus dem Seelenraum-Alltag aufzugreifen, um sie dann auf meiner Webseite zu veröffentlichen, sowie auch eine Seelenpost zu verfassen, um interessierten Leser:innen über dies und jenes, im Zusammenhang mit der Seele zu erzählen.
Doch all dies blieb dieses Jahr mehr oder weniger aus. Das leere Blatt Papier liess sich schlichtweg nicht füllen. Keine Chance, nichts gelang, weder Geschichten zu schreiben noch Blogbeiträge zu verfassen und schon gar nicht eine Seelenpost zu schreiben.
Bis eben vor ein paar Tagen, als ich meinen Kalender aufschlug – da lag er wieder vor mir.
Mein Jahresbegleiter mit der Überschrift «Leeres, weisses Blatt Papier».
Beim Betrachten der Skizze kamen mir die irritierenden Gedanken wieder in den Sinn, welche ich anfangs des Jahres dazu hatte: Soll das Blatt leer bleiben, ohne es gleich wieder zu füllen – oder ist es eben deswegen leer, damit ich es nun neu füllen kann?
Und dann war es plötzlich wie klar! Genau diese Irritation hat mich heute, elf Monate später, zu einer weiteren Frage gebracht:
Womit?
Womit soll ich das leere Blatt denn füllen? Was darf auf der frischen leeren Seite stehen und was gehört nicht mehr erwähnt? Womit identifiziere ich mich, wo und wofür setze ich meine Energie in Zukunft ein?
Hmm… diesen Entscheid darf und muss ich bewusst fällen: Womit fülle ich das leere Blatt?
Indessen wurde mir auch klar, weshalb ich dieses Jahr von einer derartigen Blockade eingenommen war. Die Seele und das geniale himmlische Orchester, haben mit allen Mitteln versucht, mich daran zu hindern, jenes mit viel Arbeit und Aufwand entstandene leere Blatt, ohne weiteres wieder zu füllen!
War das vielleicht die wirkliche Botschaft der Seele hinter meinem Jahresbegleiter?
Wissen tue ich das nicht – aber ich fühle es. Ich nehme wahr, was diese Botschaft bei mir auslöst, und ich habe ein inneres sicheres Gefühl dafür, was mein nächster Schritt sein wird: Entscheiden, womit ich das leere Blatt nun fülle.
Vielleicht stellt sich die Frage, weshalb erkannte ich das «Womit» nicht bereits anfangs Jahr so klar?
Auch das weiss ich nicht! Ich nehme an, ich durfte dieses Jahr mit all seinen Irritationen erleben, um dann kurz vor Ende ;) doch noch zu verstehen, worum es wirklich geht. Vielleicht brauchte es die Stille des Novembers, jener Zeit, in welcher die Seele ihre Hoch:Zeit hat.
Das war sie, meine persönliche Erfahrung mit meinem Jahresbegleiter.
Schön durfte ich dir davon erzählen. Ich hoffe, meine Geschichte konnte dir Inspiration sein und dass sie dir, genau wie mir, Vertrauen in die eigene Seele und in das herrliche himmlische Orchester schenken kann.
Denk daran, möge das Leben manchmal auch noch so irritierend sein.
Wir sind Schöpfung – und weil wir Schöpfung sind, sind wir immer begleitet.
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